Bücher und Literatur
Immer aktuell
Die Literatur- und Verlagsszene Québecs ist so dynamisch, dass sie ständig die Grenzen dieses Marktes sowie die Landesgrenzen überschreitet. Egal ob es darum geht, geschichtliche oder zeitgenössische Realitäten der Québecer darzulegen oder technische Geräte zu entwickeln, die den Schritt zum E-Buch ermöglichen, die Kreativität und Vielfalt der Methoden kennt keine Grenzen.
Fiktion und Realität
Bei lokalen wie bei internationalen Themen und Sichtweisen versteht die Québecer Literatur es, volkstümliche oder experimentelle Formen anzunehmen, an die Geschichte wie an Science-fiction zu appellieren, sich in Abenteuer, Drama oder Poesie zu kleiden. Diese große Vielfalt, die sich jährlich in Hunderten von publizierten Büchern ausdrückt, gibt ein Gesamtbild wider, das schwierig zu umreißen ist.
Einige prägende Autoren der letzten Jahrzehnte wie Michel Tremblay, Marie Laberge, Alrette Cousture, Dany Lafferrière, Marie-Claire Blais oder Yves Beauchemin genießen bleibende große Beliebtheit beim breiten Publikum; ihre Werke sind immer noch Bestseller.
Auch andere Schriftsteller haben sich in einer Reihe literarischer Gattungen hervorgetan. Hier nur einige von denen, die sich dauerhaft großer Beliebtheit erfreuen:
- Robert Lalonde
- Chrystine Brouillet
- Suzanne Jacob
- Jean-François Beauchemin
- Louis Hamelin
- Andrée-A. Michaud
- François Gravel
- Jean Barbe
- Stanley Péan
- Pierre Morency
- Monique Proulx
- Gilles Archambault
- Victor-Lévy Beaulieu
- Jacques Poulin
- Micheline Lachance
- Alain Beaulieu
Außerhalb des Bereichs der Fiktion gibt es zahlreiche wichtige Essayisten, die so bedeutende Werke produziert haben, dass einige von ihnen internationales Renommee erlangt haben. Hier sind u.a. Charles Taylor (Philosophie), François Ricard (Literaturkritik) oder Gérard Bouchard (Geschichte und Gesellschaft) zu nennen.