Die drei Ebenen
Auf zentraler Ebene legt das Gesundheitsministerium (ministère de la Santé et des Services sociaux) die gesundheitspolitischen Zielsetzungen fest und stellt die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung.
Auf regionaler Ebene sind die Gesundheitsämter (agences de la santé et des services sociaux) zuständig für die regionale Planung, die Ressourcenverwaltung und die Zuweisung der Finanzmittel an die Einrichtungen.
Auf lokaler Ebene sind insgesamt 95 Gesundheitszentren (centres de santé et de services sociaux) für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung verantwortlich. Gemeinsam mit ihren lokalen Partnern, zu denen Hausärzte und Einrichtungen für die fachärztliche Versorgung gehören, bieten sie die medizinischen Leistungen in den jeweiligen Gebieten an.
Im Jahr 2005 bestand das Québecer Gesundheitswesen aus insgesamt 322 Einrichtungen, davon waren 199 staatlich. Die privaten Einrichtungen sind fast ausschließlich Heime und Zentren für die Langzeitbetreuung. Dazu kommen rund 1500 Arztpraxen und 4000 gemeinschaftliche Einrichtungen.
Im Gesundheitswesen arbeiten etwa 250.000 Menschen, rund sieben Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung von Québec.
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